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Fahr Rad in Ebersbach!

Die Stadtverwaltung hat sich die umweltfreundliche Mobilität in Ebersbach an der Fils "auf die Fahnen geschrieben". Insbesondere Stadtplanung und Standortförderung sind hier engagiert.

2014 wurde gemeinsam mit interessierten und engagierten Bürgern und Bürgerinnen, mit dem ADFC Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e.V. sowie mit dem Landkreis Göppingen (erster fahrradfreundlicher Landkreis in Baden-Württemberg) ein Radverkehrskonzept erstellt.

Die Arbeitsgruppe Radverkehr hat sich seitdem mehrfach und regelmäßig getroffen und über erfolgreiche Maßnahmen (z.B. Radweg von Sulpach nach Weiler, Schutzstreifen entlang viel befahrener Straßen) sowie über künftige Aktivitäten gesprochen.

Ebersbach an der Fils gehört zum RadNETZ Baden-Württemberg. Im Zuge dieses Landesprojekts sollen auch hier vor Ort Lücken im Radnetz geschlossen werden um ein gut ausgebautes Netz von alltagstauglichen Fahrradverbindungen herzustellen.

Durch Ebersbach führt zudem der Filstalradweg, sowohl die Nord- wie auch die Südroute, als auch die kulturhistorisch spannende Route der Industriekultur. Eine „Kulturinsel“ mit Informationen dazu befindet sich am Stadtmuseum.

Wenn auch Sie Interesse haben das Radfahren in und um Ebersbach zu verbessern, wenden Sie sich (gerne auch mit Tipps) direkt an die Stadtplanung der Stadt Ebersbach an der Fils.


Fahrradpass-APP: Praktisch und nützlich

Haben Sie sich in diesem Sommer auch ein neues Fahrrad gegönnt? Womöglich noch ein technisch ausgefeiltes E-Bike? Dann ist die polizeiliche Fahrradpass-APP genau das Richtige für Sie. In der digitalen Version des seit Jahrzehnten bewährten Fahrradpasses können alle Merkmale des Fahrrads bequem verwaltet werden, Fotos inklusive.
Und das Beste ist: Es können alle Daten, die zur Identifizierung eines gestohlenen Fahrrads und für die Suche nach dem Eigentümer wichtig sind, problemlos in der App gespeichert werden. Alle Daten können zudem ausgedruckt oder per Mail im Textformat oder als PDF-Anhang verschickt werden, zum Beispiel um sie im Notfall sofort an die Polizei beziehungsweise den Versicherer weiterleiten zu können.
Es können alle Daten, die zur Identifizierung eines gestohlenen Fahrrads und für die Suche nach dem Eigentümer wichtig sind, problemlos gespeichert werden: die Rahmen- und Codiernummer, Angaben zu Radtyp, Hersteller und Modell, eine genaue Beschreibung des Rads sowie Fotos. Darüber hinaus lassen sich die Angaben mehrerer Räder über die App problemlos verwalten. Alle Daten können zudem ausgedruckt oder per Mail im Textformat oder als PDF-Anhang verschickt werden, zum Beispiel um sie im Notfall sofort an die Polizei beziehungsweise den Versicherer weiterleiten zu können.

Weitere Informationen finden Sie unter www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/zivilcourage/tipps/


Der ADFC informiert zum Verhalten an Zebrastreifen

Wie soll sich ein Radfahrer verhalten, der auf einem Fußgängerüberweg, landläufig als Zebrastreifen bekannt, die Fahrbahn überqueren will? Laut Straßenverkehrsordnung (StVO) sind nur Fußgänger am Fußgängerüberweg bevorrechtigt. Fußgänger sind aber auch solche Personen, die ihr Fahrrad schieben oder wie einen Roller benutzen, urteilt das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf (5 Ss (OWi) 39/98). Wer sich auf einem Pedal stehend von der Fahrbahn abstößt, gilt beim Kammergericht Berlin und beim Oberlandesgericht Stuttgart als Fußgänger und hat auf dem Fußgängerüberweg Vorrang (KG Berlin 12 U 68/03 und OLG Stuttgart 5 Ss 479/87).

Auf dem Fahrrad ist man auf dem Zebrastreifen nicht bevorrechtigt (OLG Hamm 13 U 219/91). Zur Überquerung des Fußgängerüberwegs müssen Radfahrer deshalb aber nicht immer absteigen, so der ADFC. „Radfahrer dürfen einen Fußgängerüberweg durchaus befahren. Gleichen Vorrang wie Fußgänger haben sie indes nur, wenn sie absteigen“, stellt der ADFC klar.
Aber: Nach § 2 Absatz 5 StVO müssen auf dem Gehweg fahrende Kinder (bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr) beim Überqueren einer Fahrbahn absteigen. Das gilt auch bei Zebrastreifen.

Der ADFC appelliert an Radfahrer, welche Zebrastreifen befahren, dabei Rücksicht auf den Straßenverkehr zu nehmen und nicht blindlings die Straße zu überqueren. Problematisch ist, dass insbesondere Kindern der rechtliche Unterschied nicht bewusst ist. Kinder erlernen die Verkehrsregeln zunächst als Fußgänger und werden zu Recht dazu angehalten, Zebrastreifen zum Überqueren der Straße zu nutzen. Beim Umstieg auf das Fahrrad sollten die Eltern eindrücklich auf das korrekte Verhalten hinweisen.

Für Autofahrer gilt deshalb, Radfahrer und vor allem Kinder als die schwächeren Verkehrsteilnehmer zu respektieren und sich an Zebrastreifen immer sehr aufmerksam zu verhalten.

(Quelle: www.adfc-bw.de/bodenseekreis)

Kontakt

Jan Werneke
Stadtplanung, Stadtentwicklung
Stadtverwaltung Ebersbach
Marktplatz 1
73061 Ebersbach an der Fils

1. OG, Zimmer 25
Tel. 07163 / 161-212
Fax 07163 / 161-286212
werneke@stadt.ebersbach.de