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  • Senioren in Ebersbach

    Foto: Ruth Kasper

Stadtseniorenrat

Der Pflegestützpunkt kommt nach Ebersbach

Im Mai ist der Pflegestützpunkt des Landkreises Göppingen für Sie vor Ort in Ebersbach! Am Dienstag, den 30. Mai 2017 findet von 11.15 Uhr bis 15.00 Uhr eine „Offene Sprechstunde" des Pflegestützpunktes im Haus Filsblick, Albstraße 4 statt.

Brigitte Krüger-Wiegmann und Heike Kuhn sind Ihre Ansprechpartnerinnen rund um die Themen Pflege- und Hilfebedürftigkeit im Landratsamt Göppingen.

Im Pflegestützpunkt des Landkreises Göppingen erhalten Rat- und Hilfesuchende eine umfassende kostenlose und neutrale Auskunft und Beratung zu allen Fragen über das komplexe Thema Pflege aus einer Hand. Bei Bedarf koordinieren die zuständigen Fachkräfte auch die notwendigen Hilfs- und Unterstützungsangebote.

In den Beratungsgesprächen werden gemeinsam Möglichkeiten für die Bewältigung der persönlichen Pflegesituation überlegt.

Die Fachkräfte informieren ausführlich und kompetent über:

  • die Vielzahl der Hilfs- und Entlastungsangebote
  • die Leistungen der Pflege- und Krankenversicherung
  • weitere mögliche finanzielle Hilfen
  • ambulante, teilstationäre und stationäre Pflegeangebote
  • Möglichkeiten im Bereich der schriftlichen Vorsorge

Der Stadtseniorenrat freut sich, dass die Seniorenbeauftragte der Stadtverwaltung Anke Pade erreichen konnte, dass der Pflegestützpunkt im Mai eine offene Sprechstunde in Ebersbach veranstaltet.

Bei Bedarf können Sie sich außerdem jederzeit auch an das Landratsamt Göppingen in der Lorcher Straße 6 wenden, Telefon: 07161.202-9119 oder 07161.202-9110. Sprechzeiten des Pflegestützpunkts sind: Mo.- Fr. von 09.00 - 12.30 Uhr und Mo., Di., Do. von 14.00 - 15.00 Uhr.

Schwerpunkte

Schwerpunkte des Stadtseniorenrats sind u.a. die Mitarbeit im kreisweiten Netzwerk Demenz und die regelmäßige Teilnahme am Welt-Alzheimertag (21. September) mit Aktionen zum Thema Demenz.
Es ist unser Anliegen, dass die gesellschaftliche Teilhabe älterer Menschen wertgeschätzt wird und unser Leben in Ebersbach bereichert.

Die Entwicklung von fürsorglichem Umgang mit dem eigenen Handicap oder dem Handicap eines anderen Menschen stärkt viele Qualitäten und Kompetenzen, die oftmals im Ehrenamt entwickelt werden. Wir brauchen  aber auch die Sensibilität für die unterschiedlichsten Situationen im Alter (Beispiele: beginnende Demenz, Altersunfälle) im Handel, im Gewerbe und in der Dienstleistung. Informationen von Fachleuten wie Ärzten, Pflegeeinrichtungen, Krankenkassen und Fachdienste des Landratsamts helfen, solche Themen zu kommunizieren und zu informieren.

Netzwerkarbeit

Wir sind Teil des Netzwerkes des Landes- und Kreisseniorenrats: http://www.landesseniorenrat-bw.de/   und http://www.kreisseniorenrat-goeppingen.de/ 

Sehr gute Unterstützung erfahren wir von der Regionalleiterin vom dfm Iris Ebensperger, den Pflegedienstleisterinnen im Pflegestift, der Tagespflege und der Diakoniestation Sora Moreno und Gabi Zwicker zusammen.
Weitere unterstützende Partner sind der ASB, die evangelische Kirchengemeinde mit Pfarrer Harscher und Arne Gigling, der Krankenpflegeverein, der VdK, die AWO, Bücher tun Gutes, TVE, Landfrauen, DRK, die Stadtverwaltung mit Amtsleiterin Jutta Schabel und Seniorenbeauftragte Anke Pade, den Mitgliedern des Gemeinderats Christoph Ebensperger, Walter Hertle, Sonja Hollandt, Oliver Knur und Dagmar Reyer.

Laufende Seniorenprogramme, um die sich der Stadtsenioren-rat kümmert sind:
Der wöchentlich im Haus Filsblick statt findende „Kaffeeklatsch“ , der seit vielen Jahren sehr beliebt ist. Zwischen 20 und 30 Besucher treffen sich im Haus Filsblick, um sich gegenseitig mitzuteilen wie es geht und darüber zu plaudern, was es so aus unserem Ebersbach von Erlebtem zu berichten gibt. Auch der Spielenachmittag erfreut sich großer Beliebtheit, hier werden weitere Mitspielerinnen und Mitspieler für die Herzdame und den Herzbuben gesucht. Einfach vorbeikommen – jeder ist willkommen. Es wird Rommé und Binokel gespielt.

Frohes Beisammensein mit Unterhaltung und Gesang unter der Leitung von Maria Schramm.

Aber alles wäre nichts ohne die netten Frauen vom Bürgertreff, die für eine gute Atmosphäre und Brezeln, Kaffee und Getränke sorgen. Auch Sie wünschen sich Verstärkung. Mitstreiter und Mitstreiterinnen, die hin und wieder oder auch öfter Mal Zeit investieren, um beim Kaffeeausschank ehrenamtlich zu unterstützen. Wäre das etwas für Sie? Schauen Sie einfach mal an einem Donnerstagnachmittag im Treffpunkt Filsblick vorbei, ob Unterhaltung, Karten spielen oder Kaffeeausschank etwas für Sie wäre? JA!

Es freuen sich auf Sie Inge Müller, Gudrun Obierej, Margit Severino, Carmen Attorre, Julia May, Inge Greiner, Gertrud Borst, Waltraud Schultheiß, Brigitte Schmid und Helene Kramer, ein langjährig bewährtes Team.

 „Die fünf Esslinger“ als Programm für Lebenslange Fitness wird ebenso im Haus Filsblick 14- tägig vom dfm von Gabi Zwicker und Frau Harscher angeboten. Es geht dabei um Übungen, die vor allem die Beinmuskulatur und das Gleichgewicht stärken, um lebenslange Mobilität zu erhalten. Jede und Jeder kann gerne teilnehmen.

Geplant sind für nächstes Jahr Gedächtnistraining ab 40 mit dem DRK und weitere Informationsveranstaltungen.

Was macht ein Stadtseniorenrat?

„Ein Seniorenrat ist ein beratendes, nicht beschließendes Gremium auf Gemeindeebene, um die Interessen der älteren Generation oder besonderer Gruppen von Älteren in den politischen Prozess der Gemeinde einzubringen. (Wikipedia)

Der Seniorenrat tritt für die Interessen der älteren Menschen in der Gesamtstadt Ebersbach ein und ist generationen-übergreifend tätig. Der Seniorenrat arbeitet gemeinnützig und unabhängig, ist parteipolitisch und konfessionell neutral.

Seniorenräte bieten Auskunft über Hilfsangebote zur Bewältigung des Lebensalltags z.B. im Bereich Pflege und Betreuung. Viele Errungenschaften und Projekte kommen auch Familien mit Kindern oder beispielsweise Menschen mit Handicap gleichermaßen zu Gute (Barrierefreiheit, Generationen zusammenführen).

Seniorenräte können auch den seniorenfreundlichen Service vor Ort selbst beeinflussen. In Zusammenarbeit mit Handel, Handwerk, Gastronomie und Hotellerie (beispielsweise durch ein Zertifikat für Seniorenfreundlichen Service) und Vereinen (bspw. Bewegungsangebote, etc.). In diesem Sinne verstehen sich Seniorenräte als Organe des Erfahrungsaustausches und der Meinungsbildung sowie der Vernetzung.
Selbstverständlich bleiben kommunale Entscheidungen bei den in der Gemeindeordnung festgelegten Institutionen, wie Bürgermeister und Gemeinderat.

Zur Finanzierung ihrer Arbeit können Seniorenräte Mitgliedsbeiträge erheben. Sehr viele Seniorenräte finanzieren sich aus Spenden.

Viele Seniorenräte sind Mitglied des Landesseniorenrates Baden-Württemberg mit Sitz in Stuttgart (näheres unter http://www.lsr-bw.de/). Der Landesseniorenrat Baden-Württemberg ist der Zusammenschluss von Kreis- und Stadtseniorenräten, Seniorenverbänden und Landesorganisationen, die auf dem Gebiet der Altenarbeit tätig sind. Er vertritt die Interessen der mehr als 2,64 Millionen Menschen über 60 Jahre in Baden-Württemberg. Teilhabe, Selbstbestimmung und Sicherheit, das sind Interessen, die er nach außen, im Bereich von Politik und Gesellschaft, vertritt. Die derzeit 74 Mitglieder des Landesseniorenrates - 42 Kreis- und Stadtseniorenräte und 32 Verbände spiegeln in ihrer Vielfalt das Alter und dessen unterschiedliche Belange wider.

Ziele des Seniorenrates können sein:

 

  • Vertretung der Interessen und Belange der älteren und alten Menschen.
  • Vernetzung mit örtlichen Anbietern/Experten in der Seniorenarbeit
  • Die Generationen zusammenführen, Begegnungen von Jung und Alt.
  • Den älteren Menschen so lange wie möglich ein erträgliches und selbstbestimmtes Leben ermöglichen.
  • In Vortragreihen über aktuelle Themen informieren.
  • Ideen entwickeln

Themenfelder

  • Sozial- und Gesundheitswesen, Generationenbüro
  • Besuchsdienst
  • Altenwohnungen/neue Wohnformen und Altenpflege
  • Altersgerechte Freizeit- und Sportangebote
  • Weiterbildung und Kultur (z.B. Tanzangebote, auf ältere Menschen abgestellte PC-Kurse.)
  • Gemeinde- und Verkehrsplanung
  • Öffentlicher Nahverkehr und Verkehrssicherheit

Wie können die Ideen umgesetzt werden?

  • Der Senioren soll bei allen die Senioren betreffenden Fragen gehört werden.
  • Der Seniorenrat erhält Einladungen zu allen Gemeinderats- bzw. Ausschusssitzungen.

Es sind auch weiterhin interessierte Bürgerinnen und Bürger willkommen, die sich vorstellen können den Seniorenrat tatkräftig zu unterstützen.