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Sicherheitstipps

Keine Chance für Fahrraddiebe

Vorsicht: Wer sein Fahrrad abstellt, um beispielsweise eine Pause zu machen, der sollte Sicherheitsvorkehrungen treffen, damit kein Langfinger zuschlägt und das Fahrrad mitnimmt. Wichtig ist auch, sich die individuellen Fahrrad-Daten zu notieren (die Rahmennummer) oder das Fahrrad codieren zu lassen. So kann die Polizei gestohlene Fahrräder zweifelsfrei ihren rechtmäßigen Besitzern zuordnen. Diese Daten können in einem Fahrradpass der Polizei festgehalten werden, den es für Smartphone-Besitzer auch als kostenlose App gibt.

Wer im Besitz eines Smartphones ist, kann die kostenlose FAHRRADPASS-App der Polizei für iPhones und Android-Smartphones nutzen. Sämtliche für die Identifizierung wichtigen Fahrrad-Daten können mit der FAHRRADPASS-App problemlos gespeichert werden. Darüber hinaus lassen sich über die FAHRRADPASS-App die Angaben mehrerer Fahrräder verwalten. Zudem können die Daten ausgedruckt oder per E-Mail verschickt werden, um sie bei Bedarf sofort an die Polizei beziehungsweise den Versicherer weiterleiten zu können.

Faszination Motorrad

Mit den ersten Frühlingssonnenstrahlen juckt es auch in der Region wieder viele Biker, die Freiheit auf zwei Rädern zu genießen. Damit alle sicher in den Frühling starten, gibt das Polizeipräsidium Ulm Tipps:

Dass dies wichtig ist, zeigt ein Unfall in Göppingen. Eine 49-Jährige stand gegen 14.30 Uhr mit ihrem Renault an der Kreuzung zur Mörikestraße. Beim Abbiegen übersah sie einen Roller. Die Fahrzeuge stießen zusammen, der 27-Jährige stürzte. Glücklicherweise wurde er nur leicht verletzt. Der Schaden betrug knapp 2.000 Euro.

Für viele Menschen in der Region hat das Warten nun ein Ende. Mit Beginn der Motorradsaison weckten viele Besitzer ihre Zweiräder aus dem Winterschlaf. Für die begonnene Saison wünscht die Polizei allen eine gute Fahrt! Das Polizeipräsidium Ulm wird alles tun, um in der Region die größtmögliche Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten und den Verkehr zu Saisonbeginn verstärkt überwachen.

Da sich dennoch gefährliche Situationen entwickeln können, rät die Polizei: Prüfen Sie ihre Maschine vor dem Start in einem Funktions- und Sicherheitscheck. Sollte Ihr Motorrad den Winter im Freien verbracht haben, lohnt sich der Gang in eine Werkstatt. Ein Expertenblick könnte ein böses Erwachen bei der ersten Spritztour verhindern.

Neben der Maschine sollten sich auch die Fahrer hinterfragen: Sind Sie fit für die Maschine? Lassen Sie sich Zeit zum Einfahren und gewöhnen sich langsam wieder an das Gefühl der Erlebniswelt Motorrad. Gerade das Fahren in Schräglage und das Bremsen sollten langsam angegangen werden.

Sind Fahrer und Maschine auf Vordermann gebracht, gilt es zu bedenken, dass der Winter auch Spuren auf den Straßen hinterlassen haben könnte. Rollsplit und Straßenschäden drohen auf vielen Strecken in der Region. Eine weitere unveränderbare Gefahr droht durch die Sonnenstrahlen: Tief stehende Sonne blendet. Durch ihre schmale Silhouette werden Motorradfahrer von Anderen oft sehr spät oder gar nicht wahrgenommen. Rechnen Sie deshalb besonders zu Saisonbeginn mit Fehlern anderer.

Schutzkleidung und Helm sollten Standard und selbstverständlich sein. Ein verschmutztes oder verkratztes Visier bedeutet bei Sonnenlicht für Motorradfahrer quasi eine Blindfahrt. Auch hier empfiehlt sich ein kurzer Check vor Fahrtantritt.

Die Polizei appelliert an die Vernunft: Respektieren Sie Ihre Grenzen und die Ihrer Maschine. Nur wer sich an Regeln hält, minimiert die Gefahr, Opfer eines Unfalls zu werden. Ein Fahrsicherheitstraining erleichtert dabei den Einstieg. Damit alle sicher ankommen, wünscht Ihr Polizeipräsidium Ulm eine sichere und erfolgreiche Motorradsaison 2017.

Falsche Polizisten in Aktion

Vor falschen Polizisten warnt das Polizeipräsidium Ulm.

In der vergangenen Woche klingelte bei zahlreichen Bürgern in Ebersbach und Geislingen das Telefon. Gemeldet hat sich ein vermeintlicher Polizist. Der gab zunächst vor, zwei Einbrecher festgenommen zu haben. So wollte er das Vertrauen der Angerufenen gewinnen. Später fragte er, ob die Bewohner Wertsachen daheim hätten. Auch andere persönliche Lebensumstände interessierten ihn. Die Angerufenen handelten richtig: Sie gaben keine Informationen preis und riefen die Polizei.

In anderen Fällen tauchen die Betrüger an der Haustür auf. Sie klingeln und geben sich als Kriminalbeamte aus. Auch einen Dienstausweis können die Ganoven vorzeigen. Unter dem Vorwand etwas besprechen zu müssen, bitten sie um Einlass. Sind sie drin, suchen sie nach ihrer Beute. Jede noch so kleine Unaufmerksamkeit der Bewohner nutzen sie, um offen liegende Wertsachen wie Uhren, Schmuck oder Geldbeutel zu stehlen. Denn die liegt ja meist offen auf Kommoden.

Um nicht Opfer einer solchen Betrugsmasche zu werden rät die Polizei:

  • Seien Sie misstrauisch, wenn Sie einen derartigen Anruf oder Besuch eines angeblichen Polizisten oder Kriminalbeamten erhalten und geben Sie keinesfalls Informationen über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse oder Angewohnheiten preis.
  • Prägen Sie sich möglichst Stimme und Besonderheiten der Sprache des Anrufers ein.
  • Notieren Sie die angezeigte Telefonnummer, den angeblichen Namen und die angebliche Dienststelle des Anrufers und legen Sie auf. Nehmen Sie stattdessen Kontakt mit der Polizei auf.
  • Lassen Sie Unbekannte vor Ihrer Wohnungstür. Sie sind grundsätzlich nicht verpflichtet, jemanden unangemeldet in Ihre Wohnung zu lassen. Jeder echte Polizeibeamte hat Verständnis für Ihre Vorsicht.
  • Erstatten Sie Strafanzeige bei Ihrer Polizei, falls Sie Opfer eines solchen Betruges geworden sind.

Weitere wertvolle Tipps zu diesem Thema erhalten Sie im Internet auf unserer Seite www.polizei-beratung.de.

Claudia Kappeler, Tel. 0731/188-1111, E-Mail: ulm.pp.stab.oe@polizei.bwl.de

Informtation zum Einbruchschutz

Am 30. Oktober beginnt die Winterzeit. Wenn die Nächte länger werden, beginnt auch wieder die Hochkonjunktur der Einbrecher. Diese nutzen gerade nach der Zeitumstellung die frühe Dunkelheit in den Abendstunden aus, um auf Beutezug zu gehen.

Ein Großteil der Wohnungseinbrüche wird in den Nachmittags- und frühen Abendstunden verübt. Nicht nur, aber insbesondere in diesen Zeiten wird die Polizei mit Streifen und Kontrollen verstärkt präsent sein. Doch die Polizei allein kann Einbrüche nicht gänzlich verhindern. Hier ist sie auch stark auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen: Gekippte Fenster und Terrassentüren, unverschlossene oder gar offenstehende Hauseingangstüren, auch an Mehrfamilienhäusern, laden Diebe geradezu ein.

Viele Einbrüche können durch richtiges Verhalten und die richtige Sicherungstechnik verhindert werden. Dass Präventionsmaßnahmen wirken, belegt der in den vergangenen Jahren festgestellte Anteil an Einbruchsversuchen. Immer mehr Täter scheitern offenbar an den Sicherungseinrichtungen der Wohnungen oder werden gestört. Schon durch einfache Maßnahmen kann jeder etwas für seine Sicherheit tun und seine Wohnung oder sein Haus technisch optimieren. Für die Einbrecher ist es wichtig, dass alles möglichst schnell geht. Leisten Fenster und Türen erheblichen Widerstand, geben die Ganoven ihr Vorhaben schnell auf. Gerade bei Neu- oder Umbauvorhaben lassen sich Sicherungsmaßnahmen kostengünstig umsetzen.

Ergänzend möchte das Polizeirevier Uhingen auf die bundesweite Kampagne "K-Einbruch" hinweisen, die sich speziell mit der Prävention des Wohnungseinbruches befasst. Auf der Internetseite www.k-einbruch.de erhalten Sie neben Verhaltenstipps auch produktneutrale Informationen zu geeigneter Sicherungstechnik. Des Weiteren können Sie sich durch ein interaktives Haus klicken, das die Stellen an Haus und Wohnung aufzeigt, die besonders gesichert werden sollten.

Wer einige Tipps beherzigt, macht es den Einbrechern nicht ganz so leicht:

  • Schließen Sie auch bei kurzer Abwesenheit Ihre Haus- und  Wohnungstüre immer ab. Denken Sie auch daran: Gekippte Fenster sind offene Fenster.
  •  Verschließen Sie immer Balkon- und Terrassentüren und sichern Sie  sie möglichst mit mechanischen Sicherungen.
  • Verstecken Sie Ihren Schlüssel niemals außerhalb der Wohnung, denn Einbrecher kennen jedes Versteck.
  • Rollläden sollten nur zur Nachtzeit und keinesfalls tagsüber geschlossen werden, schließlich wollen Sie nicht schon auf den ersten Blick ihre Abwesenheit signalisieren. Lassen Sie in ihrer Abwesenheit in verschiedenen Räumen das Licht brennen. Eine Zeitschaltuhr kann hier gute Dienste leisten.
  • Beauftragen Sie jemanden, der bei längerer Abwesenheit den Briefkasten leert.
  • Halten Sie in Mehrfamilienhäusern den Hauseingang auch tagsüber geschlossen. Prüfen Sie, wer ins Haus will, bevor Sie den Türöffner drücken und achten Sie auf Fremde im Haus. Sorgen Sie dafür, dass Keller- und Bodentüren stets verschlossen sind.

Weitere Infos finden Sie auch unter: www.k-einbruch.de

Empfehlungen für "aufmerksame Nachbarn":

Achten Sie auf verdächtige Personen, Fahrzeuge oder Fremde auf dem Nachbargrundstück. Sprechen Sie die Personen aber nicht an. Rufen Sie stattdessen bei verdächtigen Wahrnehmungen oder bei Gefahr (Hilferufe, ausgelöste Alarmanlage) sofort über Notruf 110 die Polizei.

(Quelle: Auszug Pressemeldung PP Reutlingen)

Ob Gelb, Orange oder Rot – Mit Warnweste sind Sie sicher!

Seit 1. Juli 2014 gilt sie auch in Deutschland: Die allgemeine Warnwestenpflicht. Und das ist auch gut so! Für wenig Geld sorgt sie für viel Sicherheit.

Wer sich fragt „Wozu denn? – Die habe ich doch früher auch nicht gebraucht!“, der lasse sich überzeugen: Mit Warnweste werden Sie im Falle eines Unfalls oder einer Panne von anderen Verkehrsteilnehmern früher und besser gesehen. Insbesondere auf vielbefahrenen Schnellstraßen und Autobahnen oder bei schlechten Sichtverhältnissen ist sie unter Umständen lebensnotwendig.

Am Tage sorgt die Sonne dafür, dass die Westen hell und von weit sichtbar leuchten. Bei Dunkelheit werfen die retroreflektierenden Elemente der Westen einfallendes Licht zurück. Das Gesetz schreibt eine Warnweste je Auto oder Lkw vor. Aber Sie sind ja nicht immer alleine unterwegs: Sie fahren mit Ihrer ganzen Familie in den Urlaub. Auf der Autobahn haben Sie eine Panne und stehen auf dem Standstreifen. Wer zieht die einzige Weste dann an? Daher empfiehlt die Polizei: Führen Sie so viele Warnwesten mit, wie Personen bei Ihnen mitfahren. Denn so sind alle sicher. Und damit Sie alles richtig machen, denken Sie bei der Warnweste auch immer daran, Ihr Warndreieck in ausreichender Entfernung aufzustellen. Verlassen Sie Ihren Wagen und stellen Sie sich immer hinter die Leitplanken mit genügend Abstand zur Straße.

Wichtige Hinweise zur der Warnweste:

  • Haben Sie die Warnweste immer griffbereit, beispielsweise im Seiten- oder Handschuhfach. Die Weste sollte so aufbewahrt sein, dass sie nicht der direkten Sonne ausgesetzt ist. Die Sonnenstrahlen zerstören die Leuchtwirkung.
  • In vielen europäischen Ländern sind Warnwesten im Fahrzeug schon lange vorgeschrieben.
  • Fehlen Warnweste, Warndreieck oder Verbandskasten, kostet das in Deutschland 15 Euro Bußgeld.

Also – überprüfen Sie am besten noch heute, ob Warnweste, Warndreieck und Verbandskasten an Bord und griffbereit sind. Die Polizei wünscht Ihnen eine allzeit gute Fahrt und bleiben Sie sicher!

Notruf

Notrufnummer: 110

Kontakt

Polizeiposten Ebersbach
Kanalstraße 22
73061 Ebersbach an der Fils
Tel. 07163 / 100 - 30
Fax 07163 / 100 - 319
EBERSBACH.PW@polizei.bwl.de