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  • Senioren in Ebersbach

    Foto: Ruth Kasper

Weitere Hotline zur Pflegereform im Kreis Göppingen

04.01.2017

DAK-Gesundheit reagiert auf hohen Beratungsbedarf – zweites Angebot für Pflegebedürftige und Angehörige

Die tiefgreifenden Änderungen der Pflegereform sorgen für viele Fragen. Deshalb schaltet die DAKGesundheit in Göppingen eine weitere Beratungs-Hotline. Sie ist am Mittwoch, 11. Januar, unter der kostenlosen Nummer 0800 1111 841 erreichbar. Das Serviceangebot gilt für Versicherte aller Kassen.

Mit dem Beginn des Jahres 2017 haben sich die Rahmenbedingungen in der Pflege geändert – betroffen sind bundesweit rund zwei Millionen Pflegebedürftige und deren Angehörige. „Die vielen Anrufe bei unserer ersten Hotline zur Pflegereform haben gezeigt, wie groß der Beratungsbedarf in der Bevölkerung ist“, sagt Karin Sannwald, Chefin der DAK-Gesundheit in Göppingen.

Experten antworten auf spezielle und allgemeine Fragen
Die häufigsten Fragen bezogen sich auf Rentenbeiträge für pflegende Angehörige und den richtigen Zeitpunkt für einen Höherstufungsantrag. Die Experten an der DAK-Hotline beantworten solche speziellen Fragen genauso wie Allgemeines: etwa wie Pflegebedürftigkeit künftig definiert wird, wie das neue System der Pflegegrade funktioniert oder welche neuen Leistungen es gibt.

Hotline für Versicherte aller Kassen 
Die Telefon-Hotline ist kostenlos und für Versicherte aller Kassen offen. Sie ist am Mittwoch, 11. Januar, unter der Nummer 0800 1111 841 von 8.00 bis 20.00 Uhr erreichbar. Alle wichtigen Informationen zur Pflegereform gibt es auch auf der DAK-Webseite unter www.dak.de/pflegereform.

Pflegestützpunkt des Landkreis Göppingen

(klicken Sie auf das Logo, Sie werden auf die Seite des Landkreises weitergeleitet)

Zunehmende Hilfebedürftigkeit und Pflegesituationen sind für den Betroffenen, dessen Familie, Freundes- und Bekanntenkreis eine einschneidende Erfahrung und für keinen, der mit dieser Thematik konfrontiert wird, problemlos. Häufig fehlen Informationen über die Möglichkeiten unseres Pflegesystems.

Die Mitarbeiterinnen des Pflegestützpunkts des Landkreis Göppingen bieten eine neutrale, umfassende und individuelle Beratung in geschützter Atmosphäre.
Die Beratung erfolgt individuell, auf die Selbstbestimmung der Betroffenen wird geachtet.

Die Beratung ist kostenfrei.

Beraten wird über:

- vorhandene Hilfs- und Entlastungsangebote
- ambulante, teilstationäre und stationäre Hilfen
- Leistungen der Kranken- und Pflegeversicherung
- finanzielle Hilfen
- Möglichkeiten im Bereich der schriftlichen Vorsorge

Hilfestellungen bei:

- der Organisaiton, Koordination und Vermittlung der erforderlichen Hilfen
- schriftlichen Antragstellungen

Pflegestützpunkt Göppingen
Landratsamt Göppingen
Lorcher Str. 6
73033 Göppingen

Telefon: 07161/ 202- 9110
Fax: 07161/ 202- 9115
E-Mail: pflegestuetzpunkt@landkreis-goeppingen.de

Brigitte Krüger-Wiegmann, Krankenschwester, Fachkraft für Gerontopsychiatrie & Altentherapeutin
Heike Kuhn, Diplom-Pflegewirtin (FH) Krankenschwester

Wenn Sie ein persönliches Beratungsgespräch wünschen, vereinbaren Sie bitte einen Termin.

Krankenpflegeverein Ebersbach

Kennen Sie den Krankenpflegeverein?

Früher wurde man Mitglied im Krankenpflegeverein, damit man im Notfall gegen einen kleinen Obolus pflegerisch und medizinisch versorgt wurde. Dies ist heute nicht mehr möglich. Heute wird die Pflege über die Pflege- und Krankenkasse finanziert, allerdings nur im begrenzten Maße.
Die Mitgliedschaft im Krankenpflegeverein leistet einen wertvollen Solidarbeitrag in Zeiten immer schwerer zu finanzierender Pflege. Bei dem verbleibenden Anteil unterstützt Sie der Krankenpflegeverein mit einem Zuschuss. Dieser Verein ist ein Zusammenschluss von Kranken und Gesunden. Die Solidarität steht im Vordergrund.

weitere Informationen und Kontakt:
Frau Winkler, Tel. 07022 / 25 02 31

Krankenpflegeverein Ebersbach e.V.
Albstrasse 4
73061 Ebersbach

Telefon: 07022 / 25 02 31 oder 07163 / 90 94 20
Fax:       07022 / 217 88 - 19 0

Kreisbehindertenring

Adressen und Veranstaltungen finden Sie im Kreisbehindertenportal

Kreisbehindertenportal und www.kreisbehindertenportal-goeppingen.de/Inhalt.php

Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz Förderung von Pflege-Wohngruppen durch das Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz (PNG)

Möglichst lange in den eigenen vier Wänden und im gewohnten Umfeld leben zu können ist der Wunsch vieler pflegebedürftiger Menschen. Deshalb werden Wohnformen zwischen der ambulanten und stationären Betreuung durch das PNG gefördert.

Maximal 10.000 Euro Förderung pro Wohngruppe

Durch ein zeitlich befristetes Initiativprogramm zur Gründung ambulanter Wohngruppen soll das Zusammenleben mit Anderen in kleinen Gruppen gefördert werden. 2.500 Euro pro pflegebedürftiger Person (maximal 10.000 Euro pro Wohngruppe) können dafür als Zuschuss für die altersgerechte oder barrierearme Umgestaltung der gemeinsamen Wohnung gewährt werden. Unter bestimmten Umständen gibt es für solche Wohngruppen je Bewohner 200 Euro monatlich zusätzlich, um dem höheren Organisationsaufwand gerecht werden zu können.

30 Millionen Euro Fördersumme insgesamt

Insgesamt steht für die Förderung eine Summe von 30 Millionen Euro zur Verfügung. Unterstellt man je Wohngemeinschaft durchschnittlich vier Pflegebedürftige, so könnten mit den Mitteln etwa 12.000 Anspruchsberechtigte oder 3.000 neu entstehende Wohngemeinschaften in den ersten Jahren gefördert werden.

Weiterentwicklung als Pflegekonzept der Zukunft

Zur wissenschaftlich gestützten Weiterentwicklung und Förderung neuer Wohnformen werden zusätzlich 10 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Dabei werden insbesondere solche Konzepte gefördert, die es alternativ zu stationären Einrichtungen ermöglichen, außerhalb der vollstationären Betreuung bewohnerorientiert individuelle Versorgung anzubieten.

Quelle:Bundesministerium für Gesundheit

Ambulante und stationäre Pflege

Ratgeber zur Pflege

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