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Willkommen!

Rentenpaket

Dem großen Informationsbedürfnis der Bevölkerung zum Rentenpaket trägt die Deutsche Rentenversicherung (DRV) Baden-Württemberg Rechnung: Um schnellstmöglich vielen Ratsuchenden zu helfen, verlängert der gesetzliche Rentenversicherungsträger im ganzen Land seine gewohnten Öffnungszeiten.

Interessierte können dafür telefonisch in ihrem nahegelegenen Regionalzentrum oder ihrer Außenstelle der DRV Baden-Württemberg einen Termin vereinbaren.

Darüber hinaus ist am kostenlosen Servicetelefon der DRV Baden-Württemberg unter 0800 100048024 eine kurze telefonische Beratung ebenfalls möglich.

Die Telefone sind montags bis donnerstags von freitags von 7.30 bis 19.30 Uhr und freitags von 7.30 bis 15.30 Uhr durchgehend besetzt.

Auf der Internetseite der DRV Baden-Württemberg unter www.deutsche-rentenversicherung-bw.de können sich die Kundinnen und Kunden ebenfalls über die neue Rente ab 63, die Mütterrente, die Erwerbsminderungsrente und das Reha-Budget informieren: Dort finden sie die kostenlose Broschüre »Das Rentenpaket: Fragen und Antworten« zum kostenlosen Herunterladen. Telefonisch kann sie auch unter 0721 825-23888 oder per E-Mail (presse@drv-bw.de) angefordert werden.

Die häufigsten Fragen im Zusammenhang mit dem Rentenpaket hat die DRV in folgendem Frage-Antworten-Katalog vorab beantwortet:

1.         Was ist die Rente ab 63?

Ab 1. Juli 2014 können besonders langjährig Versicherte, die mindestens 45 Jahre in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert waren, schon mit 63 Jahren ohne Abschläge in Rente gehen. Ab Jahrgang 1953 steigt diese Altersgrenze wieder schrittweise an. Für alle 1964 oder später Geborenen liegt sie wieder wie bislang bei 65 Jahren.

2.         Welche Zeiten zählen zu den 45 Jahren?

Auf die 45 Jahre werden unter anderem Pflichtbeiträge aus Beschäftigung und selbstständiger Tätigkeit, Arbeitslosigkeit oder Krankheit, aus Wehr- oder Zivildienstzeiten sowie Pflege angerechnet. Zeiten der Kindererziehung zählen bis zum 10. Lebensjahr des Kindes mit. Freiwillige Beiträge zählen für die 45 Jahre nur, sofern mindestens 18 Jahre mit Pflichtbeiträgen aus Beschäftigung oder selbstständiger Tätigkeit vorhanden sind.

Wer wissen möchte, ob er oder sie die 45 Jahre erfüllt, kann sich an seinen Rentenversicherungsträger wenden und eine Rentenauskunft anfordern.

3.         Welche Zeiten zählen nicht zu den 45 Jahren?

Nicht berücksichtigt werden unter anderem Anrechnungszeiten für zum Beispiel Schul- Fachschul- oder Hochschulbesuch. Zeiten des Bezugs von Arbeitslosengeld in den letzten zwei Jahren vor Rentenbeginn zählen nur mit, wenn diese Folge einer Insolvenz oder vollständigen Geschäftsaufgabe des Arbeitgebers sind.

4.         Was ist die Mütterrente?

Mit dem Begriff Mütterrente ist eine bessere rentenrechtliche Anerkennung von Erziehungszeiten für Kinder gemeint, die vor 1992 geboren wurden. Für sie konnte bislang ein Jahr Kindererziehungszeit berücksichtigt werden. Vom 1. Juli 2014 an kann für alle Mütter oder Väter, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, ein weiteres Jahr mit Kindererziehungszeiten angerechnet werden. Dadurch können sich Altersrenten, Erwerbsminderungsrenten und Hinterbliebenenrenten erhöhen.

5.         Wie wirkt sich die Mütterrente auf die Rentenhöhe aus?

Bestand am 30. Juni 2014 Anspruch auf eine Rente, wird diese für jedes vor 1992 geborene Kind pauschal um einen zusätzlichen Entgeltpunkt erhöht. Das entspricht vom 1. Juli 2014 an regelmäßig einer Erhöhung der Bruttorente von 28,61 Euro im Westen und 26,39 Euro im Osten. Davon werden aber gegebenenfalls Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung abgezogen.

Eventuell fallen auch Steuern an.

6.         Wie erhält man die Mütterrente, wenn man schon Rentner ist? Wann wird

            sie ausbezahlt?

Wer am 30. Juni 2014 bereits eine Rente bezieht, bei der Kindererziehungszeiten für ein vor 1992 geborenes Kind berücksichtigt wurden, erhält die Mütterrente ohne Antrag.

Bei den zum 1. Juli 2014 versandten Rentenanpassungsmitteilungen war die neue Mütterrente noch nicht berücksichtigt. Der Postrentenservice wird die Mütterrente für die Monate Juli bis September in einer Summe ab 20. August 2014 den Rentnerinnen und Rentnern auszahlen, deren Rente vor dem 1. April 2004 begonnen hat. Mit der Oktoberrente wird sie dann monatlich zusammen mit der Rente überwiesen.

Rentenbezieher, deren Rente erstmalig nach dem 31. März 2004 begonnen hat, erhalten ab 20. August 2014 eine Einmalzahlung der Mütterrente für die Monate Juli und August. Bei ihnen enthält dann die Septemberrente bereits den kompletten Zahlbetrag inklusive Mütterrente.

7.         Wie erhält man die Mütterrente, wenn man noch keine Rente bezieht?

Wer am 30. Juni 2014 noch keinen Rentenanspruch hat und bereits die Berücksichtigung der Kindererziehungszeiten beantragt hat, braucht ebenfalls nicht von sich aus tätig zu werden. Hier sind die Kindererziehungszeiten bereits im Rentenkonto gespeichert. In diesen Fällen prüft die DRV die Berücksichtigung der Mütterrente automatisch und speichert die weiteren Kindererziehungszeiten im Versicherungskonto nach.

Etwas anderes gilt für Personen mit Kindern, die bislang noch keine Zeiten der Kindererziehung bei der Rentenversicherung geltend gemacht haben und für die daher auch noch keine Kindererziehungszeiten im Rentenkonto gespeichert sind. Sie sollten die Berücksichtigung der Kindererziehungszeiten für ihre Kinder beantragen. Damit wird auch die Berücksichtigung der Mütterrente geprüft.

8.         Wird die Mütterrente auf die Grundsicherung im Alter, auf Hinterbliebenenrenten, bei Pfändungen oder bei einem durchgeführten Versorgungsausgleich bei Scheidungen angerechnet?

Ja. Durch die Änderung der Rentenhöhe, können sich Leistungen von dritten Stellen oder Zuschläge durch den Versorgungsausgleich reduzieren.

9.         Gibt es Mütterrente auch für Väter?

Ja. Mit dem Begriff »Mütterrente« ist eine Anerkennung von Erziehungszeiten für Kinder gemeint, die vor 1992 geboren wurden. Das kann Mütter und Väter betreffen, je nachdem, wer die Kindererziehungszeiten in seinem Rentenversicherungskonto hat.

10.       Was ändert sich mit dem Rentenpaket bei der Erwerbsminderungsrente?

Die Zurechnungszeit wird bei Rentenneuzugängen ab 1. Juli 2014 um zwei Jahre verlängert. Sie endet dann mit dem 62. Lebensjahr. Das heißt, Erwerbsgeminderte werden so gestellt, als ob sie mit ihrem bisherigen durchschnittlichen Einkommen bis zum 62. statt wie bisher bis zum 60.Geburtstag weitergearbeitet hätten. Außerdem fallen die letzten vier Jahre vor Eintritt der Erwerbsminderung künftig aus der Bewertung heraus, wenn das für den Versicherten günstiger ist. Das heißt: Einkommenseinbußen in den letzten vier Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung (zum Beispiel durch den Wegfall von Überstunden, den Wechsel in Teilzeit oder durch Krankheitszeiten) wirken sich künftig nicht mehr negativ auf die Rentenhöhe aus.

11.       Für wen gilt die Neuregelung bei der Erwerbsminderungsrente?

Die Neuregelung gilt für alle Erwerbsminderungsrenten mit einem Beginn nach dem 30. Juni 2014.

12.       Was ist das Reha-Budget?

Die gesetzliche Rentenversicherung erbringt für ihre Versicherten Leistungen zur medizinischen und beruflichen Rehabilitation, wenn deren Erwerbsfähigkeit aus gesundheitlichen Gründen erheblich gefährdet oder bereits gemindert ist. Dafür steht ein begrenzter Geldbetrag zur Verfügung

Das sogenannte Reha-Budget. Im Jahr 2013 waren das 5,8 Milliarden Euro.

Bisher richtete sich die jährliche Anpassung des Reha-Budgets ausschließlich nach der voraussichtlichen Lohnentwicklung (Entwicklung der Bruttolöhne und -gehälter je Arbeitnehmer).

13.       Wie wird das Reha-Budget künftig berechnet?

Bei der jährlichen Anpassung des Reha-Budgets wird künftig neben der voraussichtlichen Lohnentwicklung zusätzlich die demographische Entwicklung berücksichtigt. Das wird dazu führen, dass der Deutschen Rentenversicherung in den nächsten Jahren mehr Geld für Rehabilitationsleistungen zur Verfügung steht.

Sanierung L1152 - Sanierung der Steige – Fertigstellung

6 Wochen früher als geplant ist die sanierung der L 1152 Ebersbach-Schlierbach beendet.

Die Vollsperrung wird am Montag 21. Juli 2014 aufgehoben. Die Landesstraße ist damit in beide Richtungen vn Ebersbach nach Schlierbach befahrbar.

Demografie-Spiegel und Statistische Daten von Ebersbach

Das Statistische Landesamt Baden-Württemberg stellt im Demografie-Spiegel die demografische Entwicklung für die Gemeinden Baden-Württembergs in Form von Grafiken, Tabellen und Karten dar.

Demografie-Spiegel von Ebersbach (bereitgestellt vom Statistischen Landesamt Baden-Württemberg)

Statistische Daten von Ebersbach (bereitgestellt vom Statistischen Landesamt Baden-Württemberg)

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