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Energiespartipps

Schleuderkurs

Waschmaschinen sollten in der Regel voll beladen werden. Bei gering verschmutzter Wäsche reichen Waschtemperaturen um 30° C vollkommen aus. Kaltaktive Waschmittel reinigen sogar bei noch geringeren Temperaturen. Auch auf die Vorwäsche kann oft verzichtet werden und spart viel Wasser, Energie und schont die Kleidung. Ist die Wäsche stark verschmutzt, sollte besser länger statt heißer gewaschen werden. Gegen hartnäckigen Schmutz und Bakterien hilft eine einzelne heiße Wäsche nach einigen normalen Waschgängen. Ein Großteil der Wäsche kann auch mit Gallseife vorbehandelt werden.

Ersparnis = ca. 130 €/Jahr

Verpackungen und Plastiktüten meiden

Weltweit werden jährlich über 600 Milliarden Plastiktüten hergestellt, in Deutschland sind es ca. vier Milliarden Stück. Der Hauptrohstoff für die Produktion ist Erdöl. Nach der kurzen Nutzungsphase von weniger als einer Stunde, verbleiben Plastiktüten bis zu 400 Jahre in der Umwelt. Für die Herstellung sowie Entsorgung von Plastiktüten und Verpackungen wird Energie benötigt und CO2 ausgestoßen: Bis zu 10 kg CO2 können Sie sparen, wenn Sie beim Einkaufen auf die Verpackung achten.

Gegen dicke Luft

Gegen dicke Luft im Zimmer und im Geldbeutel hilft richtiges Lüften. Anstatt Fenster im Winter längere Zeit nur zu kippen, sollten Sie besser zwei bis drei Mal täglich die Fenster weit öffnen und 5 bis 10 Minuten stoßlüften. Drehen Sie dabei die Heizkörperventile zurück, um unnötig hohe Wärmeverluste zu vermeiden. Ersparnis ca. 50 €/Jahr.

Wäsche kalt waschen und warm trocknen

Ihre Wäsche kann dank moderner Kaltwaschmittel auf heißes Wasser verzichten. Das schont nicht nur Umwelt und Geldbeutel, sondern auch die Farben. Ein weiterer Energiespartipp im Sommer. Den Trockner können Sie getrost in den Sommerurlaub schicken: Bei warmen Temperaturen auf dem Balkon oder im Garten trocknet Ihre Wäsche besonders im Sommer energiesparend und schnell.

Übrigens: Pro Jahr werden in Deutschland rund sechs Milliarden Kilowattstunden Strom zum Wäschewaschen verbraucht. Eine moderne Waschmaschine benötigt rund 25 Prozent weniger Energie als ein zehn Jahre altes Gerät.

Auch im Urlaub unter Strom: Standby-Kosten

115 Euro muss ein durchschnittlicher Haushalt pro Jahr für Standby-Betrieb zahlen. Wer seinen Stromverbrauch darauf prüfen möchte, braucht nur je einen Zählerstand unmittelbar vor und nach dem Urlaub zu notieren.

Jede Menge Haushaltsgeräte und Unterhaltungselektronik verbrauchen zu Hause Strom, während ihre Nutzer verreist sind. Im Schnitt sorgt das pro Haushalt für einen unnötigen jährlichen Mehrverbrauch von 400 Kilowattstunden. Einzelne Geräte wie Fernseher oder ältere Stereoanlagen verursachen durch den Standby-Betrieb Kosten von bis zu 40 Euro pro Jahr. Auch Geräte, bei denen kein rotes Standby-Lämpchen leuchtet, können im ausgeschalteten Zustand Strom verbrauchen. Deswegen am besten immer den Stecker ziehen oder ausschaltbare Steckdosenleisten verwenden.

Reifendruckprüfung

Pumpen Sie soviel Luft in den Reifen, wie der Reifenhersteller empfiehlt! Der empfohlene Reifendruck steht als kpa (z.B. 300 kpa bedeuten 3 Bar) oder PSI direkt auf dem Reifen. Diese Maßnahme verkürzt den Bremsweg, erhöht die Sicherheit, verlängert die Lebensdauer der Reifen und spart 0,5 bis 1 Liter Treibstoff auf 100 km. Bei Mittelklassefahrzeugen kann man je nach Art der Reifen den Druck auf 3 bis 3,5 bar erhöhen.

Bei 10.000 km bedeutet dies in etwa eine Ersparnis von 75 Litern Treibstoff im Jahr – ohne dass ein Kilometer weniger gefahren wurde. Hochgerechnet auf den bundesdeutschen PKW – Bestand bedeutete dies eine Einsparung von 3,3 Mrd. Litern Sprit.

Einziger Nachteil. Der Wagen fährt etwas härter, also weniger Komfort.

Kontakt

Sabrina Ziegelin
Gebäudemanagement
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73061 Ebersbach an der Fils

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